Hirschau/Ehenfeld. Die Glocken der Hirschauer Pfarrkirche schickten die rund 180 Gläubigen um 4.30 Uhr auf den Pilgerweg zum Amberger Mariahilfberg. Bereits um 3.15 Uhr hatten sich 37 Frauen und Männer aus Ehenfeld aufgemacht. Gemeinsam setzten die Hirschauer und Ehenfelder Gläubigen die Fußwallfahrt fort. Wolfgang Weih sprach den Pilgersegen und dankte der Hirschauer Feuerwehr und dem örtlichen Roten Kreuz für die Absicherung und Betreuung auf dem Weg. Die Strecke führte über Krondorf, Urspring und Steiningloh nach Immenstetten, wo eine kurze Rast eingelegt wurde. In allen Orten schlossen sich Wallfahrer der Gruppe an. Weiter ging es auf Feld- und Waldwegen nach Raigering. Dort wartete die letzte Anstrengung auf die Teilnehmer, als sie auf dem steilen, aber schattigem Waldweg dem Ziel entgegen zogen. Wallfahrtsleiter Weih und sein Vorbeterteam, darunter auch Bürgermeister Hermann Falk, gestalteten mit Gebeten, Liedern und besinnlichen Gedanken den Pilgerweg kurzweilig. Auch das herrliche Wetter sorgte dafür, dass die Wallfahrt für die Teilnehmer ein schönes Erlebnis wurde. Auf dem Berg wohnte man dem Gottesdienst am Freialtar bei, den Thomas Helm, der Stadtpfarrer von St. Martin Amberg, zusammen mit dem Nabburger Stadtpfarrer Hannes Lorenz und Diakon Richard Sellmeyer zelebrierte. Anschließend folgten die meisten Pilger dem Bratwurstduft und ließen sich eine Brotzeit schmecken.





