Bestätigt wurden die beiden neu gewählten Kommandanten der FFW Ehenfeld Christian Lenk und sein Stellvertreter Klaus Schlosser. Einstimmig befürwortete das Gremium die beiden vorliegenden Bauanträge. Formsache war auch die Feststellung und Entlastung für die Jahresrechnungen 2019 der Stadt Hirschau und der Forster Dorfner`schen Spital und Krankenhausstiftung. Es hatten sich in beiden Fällen keinerlei Beanstandungen ergeben.
Schon vor einem Jahr war die Verlängerung der Öffnungszeiten in den Kindergärten St. Wolfgang und Antonius bis 15.30 Uhr beschlossen worden, was sehr gut angenommen wird, so Katrin Falk. Die noch erforderliche Satzungsänderung erfolgte einstimmig.
Viel Raum nahm diesmal „Verschiedenes“ ein.
Erster Bürgermeister Hermann Falk kündigte an, dass sich im Herbst im Gremium die neue Geschäftsführerin der AOVE Katja Stiegler vorstellen und über laufende und geplante Aktivitäten berichten werde. Derzeit habe die AOVE 22 MitarbeiterInnen.
Wolfgang Bosser brachte die Starkregenschäden zuletzt in Krickelsdorf vor. Thomas Dotzler vom Bauamt erläuterte, es sei ein Regenereignis gewesen, das statistisch alle vier Jahre zu erwarten sei. Die Stadt habe in dörflichen Strukturen nur für ein einjähriges Regenereignis Vorsorge zu treffen, was mit dem Kanalsystem übererfüllt wird. Problem sei der Windbruch beim Starkregen eine Woche davor gewesen. Beim neuerlichen Starkregen habe Treibgut, das von den Hängen und Wegen angeschwemmt worden sei, die Sinkkästen verlegt. Als diese wieder sauber waren, beruhigte sich die Lage. Wegen der Lage Krickelsdorfs im Tal sei die Situation dennoch im Auge zu behalten, so der Bürgermeister.
Bosser wollte auch wissen wann die Kirche in Steiningloh endlich fertig werde. Laut Bürgermeister Falk sei die Kirche soweit fertig derzeit würden die Bänke angefertigt, die Planungen der Außenanlagen laufen.
Woher kommt der Strom aus der E-Tankstelle in der Schule fragte Johanna Erras-Dorfner. Der werde von der Solaranlage ins Netz eingespeist und von dort für die Tankstelle entnommen, lautete die Auskunft. Günther Amann schlug vor, die Anlage auf Eigenverbrauch um zu klemmen, das sei wirtschaftlicher, weil die Förderzeit abgelaufen sei.
Für die Stelle des kommunalen Energiebeauftragten gebe es einen Interessenten unter den städtischen Beschäftigten, er sei bereit für die Fortbildung angemeldet erfuhr Amann vom Bürgermeister, die genaue Stellenbeschreibung werde erstellt.
Schnaittenbach plane einen eigenen Waldkindergarten, da könnten auch Hirschau Kinder angemeldet werden, informierte Bürgermeister Falk. Das Angebot hätte Günther Amann gerne auch in Hirschau gesehen. Man solle weiter beim Jugendamt auch auf eine Einrichtung in Hirschau drängen.
Nach der guten Presse werde der Spielplatz beim Schulsportplatz hervorragend angenommen. Rudolf Wild, direkter Nachbar der Anlage, sprach aber auch die Fehlnutzung abends meist durch Jugendliche an. Es sei manchmal laut und auch Abfall bleibe liegen, monierte Wild. Es soll ein größeres Plakat „Ich bin ein Kinderspielplatz und kein Abfalleimer“ angebracht werden, so Bürgermeister Falk.





