Ehenfeld. Das schöne Wetter war schuld, dass nicht alle Plätze besetzt waren, als Organisator Georg Kustner die Sitzweil im Festzelt am Gemeinschaftshaus eröffnete. Das änderte sich jedoch schnell im Laufe des Abends, so dass die Premiere der Sitzweil ein großer Erfolg war. Man merkte den Mitgliedern der „Watzendorfer“ und der „Hirschauer Wirtshausmusi“ die Freude am Musizieren und Singen an. Sowohl einzeln als auch zusammen überzeugten die Mitglieder der beiden Gruppen stimmlich und zeigten, dass sie ihre Musikinstrumente beherrschen. Und dann war da ja noch der Strobl Sepp, Hirschauer Stadtheimatpfleger und ein Original für sich. Dieser hatte es an seinem Geburtstag vorgezogen bei der Veranstaltung mitzuwirken, statt alleine zuhause zu sitzen. Vom Liebeslied bis zum hintersinnigen Couplet hatte er eine breite Palette von Liedern. Manche, wie das Lied von den Marterln um Ehenfeld und „der Schmied von Ehenfeld“, handelten sogar vom Ort und seinen Bewohnern. Mir seinen Geschichten und Anekdoten sorgte er für viele Lacher beim Publikum. Die Mitglieder des örtlichen Bauernverbandes kümmerten sich hervorragend um das leibliche Wohl der Besucher, so dass es ein rundum gelungener Abend war. Sicher freuen sich schon viele auf eine neue Sitzweil in Ehenfeld, im nächsten Jahr. Wer nicht so lange warten will, im November gibt es wieder die Schlosmusi der Watzendorfer, in Hirschau.
(von Fritz Dietl)
Sitzweil im Festzelt am Gemeinschaftshaus
Volkstümliche Musik und beste Unterhaltung boten D`Watzendorfer und ihre Gäste den vielen Besuchern.





