Burgstall. Seit 1978 ist sie der Höhepunkt des gesellschaftlichen Dorflebens – die Burgstaller Kirwa, zu der sich alljährlich hunderte von Gästen aus nah und fern einfinden. Von Samstag, 11. Juli, bis einschließlich Montag, 13. Juli, hätte sie zum 42. Mal stattfinden sollen. Schweren Herzens hat sich die Dorfgemeinschaft mit ihrem Ortssprecher Hans Scharl zu der Entscheidung durchgerungen, das Fest wegen der Corona-Pandemie ausfallen zu lassen. „Sicherheit geht vor“, begründet Hans Scharl die Entscheidung und ergänzt: „Ich bin gespannt, wann sich das wieder ändert.“ Die Kirwa-Absage ist den Burgstallern umso schwerer gefallen, weil ihnen das Virus heuer bereits zum zweiten Mal einen dicken Strich durch ihre Planungen macht. Im Frühjahr hätte man eigentlich die Einweihung des Gemeinschaftshauses gebührend feiern wollen, das Ende letzten Jahres fertiggestellt wurde und bei der Kirwa in mehrfacher Funktion wertvolle Dienste leisten sollte. Der neue Einweihungstermin für das Gemeinschaftshaus steht noch in den Sternen.




