(von Werner Schulz)

Rekordbesucherzahlen bei Nacht am See und Fischerfest

Keinen freien Platz gab es am Samstag bei der „Nacht am See“ des Anglervereins auf dem idyllisch gelegenen Festgelände am Südufer des Mühlweihers. Erstmals hatte man auch Tischgarnituren auf der Weiherberme aufgestellt und dadurch das Platzangebot auf 800 Sitzplätze erhöht.

Rekordbesucherzahlen bei Nacht am See und Fischerfest

Hirschau. Anglervorstand Klaus Forster ist sich sicher: Die 11. Nacht am See und das 36. Fischerfest gehen in die Geschichte des Vereins ein. Nahezu 2 000 Gäste fanden sich am Wochenende zu den Festen ein – absoluter Besucherrekord.

Drei Dinge waren es wohl, denen der einzigartige Gästeansturm zu verdanken war. Zum einen herrschte am Samstagabend und am Sonntag bis zu frühen Nachmittag ideales Sommerwetter. Zum anderen ist es die idyllische, ja romantische Lage des Festgeländes unmittelbar am Südufer des Mühlweihers. Und schließlich ist es die Speisenkarte, die sich nicht nur liest wie die eines Fisch-Feinschmeckerlokals, sondern auch deren Qualität aufweist. Da gab es am Räucherstand Saiblinge, Karpfenfilets und Forellen, aus der Küche gebacken Karpfen- und Zanderfilets mit Salatteller, Zanderfilet in Brotteig, Fischküchln, Graved Lachs und Feta-Käse in Folie, am Grill Forellen, Makrelen, Bratwürstl und Steaks. Zu haben waren zudem Fisch-, Lachs- und Käsesemmeln.

Angesichts der großen Besucherzahlen der letzten Jahre hatte man die Sitzplatzkapazitäten erhöht und auf der Berme zusätzliche, von LED-Girlanden erleuchtete Tischgarnituren aufgestellt. 800 Plätze standen zur Verfügung. Sie alle waren schon am frühen Samstagabend besetzt. Dementsprechend hatten die Helferinnen und Helfer alle Hände voll zu tun, um die Gästewünsche zu erfüllen. Das galt für die Speisen genauso wie für die Getränke. Die lauen Temperaturen luden geradezu zum Verweilen ein. Als kurz nach 22 Uhr von der Seebühne aus das bunte Feuerwerk gezündet wurde, dachte noch kaum jemand ans Heimgehen. Viele Besucher hielten bis Mitternacht die Stellung. So mancher kehrte auch einmal zu einem Barbesuch ein.

Beim Fischerfest am Sonntag das gleiche Bild: Gäste, Gäste und nochmal Gäste. blieb der Besucheransturm nicht aus. Wieder gab es keinen freien Platz. Für das Helferpersonal bedeutete das noch einmal im Großeinsatz. Der Run auf die verschiedenen Speisen und Gerichte wurde mit vereinten Kräften bewältigt. Nach und nach gingen die Schmankerln aus. Nach dem Mittagessen waren die Kühlanlagen vollständig geleert. Ein Regenschauer und die Fernsehübertragung des Fußball-WM-Endspiels sorgten dafür, dass sich auf dem Festgelände die Reihen lichteten. Mit der Sonne und dem Ende des WM-Finales kehrten auch viele Gäste zurück, so dass das Team am Räucherstand noch einmal jede Menge zu tun bekam. Vorstand Klaus Forster war mit dem Verlauf der beiden Feste mehr als zufrieden. Den 80 Helferinnen und Helfern attestierte er, dass sie großartige Arbeit geleistet haben und lud sie für Samstag, 28. Juli, um 18 Uhr ins Anglerheim zum Helferessen ein.