(von Fritz Dietl)

Fußwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft Hirschau-Ehenfeld nach Amberg

Betend und singend durch die blühende Landschaft, zum Ziel auf dem Mariahilfberg.

Fußwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft Hirschau-Ehenfeld nach Amberg

Die geschmückten Pilgertafeln der Gläubigen aus Hirschau und Ehenfeld führten den Pilgerzug auf den Mariahilfberg an.

Hirschau/Ehenfeld. Pilgerführer Wolfgang Weih, der dieses Amt zum 13. Mal ausführte, begrüßte rund 170 Gläubige der Pfarreiengemeinschaft vor der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt und freute sich, dass viele junge Pfarrangehörige unter ihnen waren. Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann, spendete den Pilgersegen und ging auch den ganzen Weg bis zum Berg mit. Für ihn war es die Abschiedswallfahrt, bevor er Ende August in den Ruhestand geht. Pünktlich um 4.30 Uhr setzte sich der Pilgerzug beim Läuten der Kirchenglocken in Bewegung. Unter ihnen waren auch 37 Frauen und Männer aus Ehenfeld, die sich bereits um 3.15 Uhr auf den Pilgerweg gemacht hatten. Gemeinsam gingen sie betend und singend den Weg über Krondorf, Urspring und Steiningloh nach Immenstetten, wo eine kurze Rast eingelegt wurde. Hauptthemen bei den Gebeten waren der Friede in der Welt, der Schutz der Umwelt, aber auch, dass man die Proteste der Kinder und Jugendlichen nicht ignorieren dürfe. Die idealen Wetterbedingungen taten ein übriges, damit die Fußwallfahrt zu einem schönen Erlebnis wurde. Um 8.30 Uhr feierte man zusammen mit Pilgern aus Gebenbach, Ursensollen, Etzenricht und Nabburg den Pilgergottesdienst am Freialtar. Thomas Helm, der Stadtpfarrer von St. Martin zelebrierte ihn zusammen mit dem Nabburger Pfarrer Hannes Lorenz so wie Pfarrer Bergmann und Diakon Richard Sellmeyer aus Hirschau. Musikalisch umrahmt vom Kirchenchor und der Bläsergruppe von St. Martin. Danach stillten die meisten Pilger Hunger und Durst in einem der Festzelte und ließen so die Wallfahrt gemütlich ausklingen.