(von Fritz Dietl)

Pfarrei Ehenfeld besucht Regenz-Wagner-Stiftung in Michelfeld

Interessante Einblicke in die unterschiedlichen Wirkungsbereiche dieser kirchlichen Stiftung.

Pfarrei Ehenfeld besucht Regenz-Wagner-Stiftung in Michelfeld

Ehenfeld. Getreu dem Leitbild der Regenz-Wagner-Stiftung: „Für Menschen mit Behinderung da sein“, erhalten behinderte Erwachsene für die zwei Lebensbereiche arbeiten und wohnen, die Hilfe, die sie brauchen.

Der Arbeitskreis „Über den Tellerrand schauen“ des Pfarrgemeinderats hatte eine Besichtigung dieser katholischen Einrichtung organisiert und 22 Frauen und Männer waren bei der Führung in Michelfeld dabei.

Veronika Schlosser und Barbara Schuster, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, gaben einen Einblick in die unterschiedlichen Arbeits- und Wohnbereiche und beantworteten kompetent alle Fragen. Die Besucher sahen die verschiedenen Werkstätten, Wäscherei und Stickerei, so wie die Gärtnerei und den dazugehörigen Bauernhof. Rund 550 Beschäftigte bieten 850 behinderten Erwachsenen die Hilfe an, die sie benötigen. Ob Arbeitsplätze in den verschiedensten Bereichen aber auch Unterstützung und Dienstleistungen, Offene Hilfen genannt, für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige, in den Landkreisen Amberg-Sulzbach und Bayreuth, sowie der Stadt Amberg. 256 Bewohner leben in den verschieden Häusern der Stiftung. Viele wohnen schon seit Jahrzehnten hier. Für sie ist es ihre Heimat, hier haben sie ihre Freunde und ihr gewohntes Umfeld. Dieser Tatsache trägt das Pflege- und Seniorenheim in Eschenbach Rechnung. Hier können seit 2016 behinderte Menschen ihren Lebensabend verbringen.

Bei Kaffee und Kuchen wurden dann noch viele Fragen beantwortet und daran erinnert, dass im Dritten Reich viele behinderte Bewohner der Stiftung, verhaftet und getötet wurden.