Hirschau. Hirschau steht ab Freitag ganz im Zeichen des 150-Jährigen der Freiwilligen Feuerwehr. Es ist das größte Fest, das heuer in der Kaolinstadt gefeiert wird. Entsprechend umfangreich sind die Vorbereitungen. Der Countdown läuft.
Ein hartes Stück Arbeit wurde bereits am Samstag geschafft. 35 freiwillige Helfer der Feuerwehr packten an, um das Festzelt auf dem ehemaligen Sportplatz der SpVgg Weiße Erde an der Kolpingstraße aufzustellen. Gut sieben Stunden dauerte die Prozedur, dann stand das 45 mal 25 Meter große Bierzelt, das 1 500 Gästen Platz bietet. Hinzu kommt der ca. 100 m² große Zeltanbau für den Barbetrieb. Der Festspielverein hat sein Zelt, in dem die Gäste mit Kaffee und Kuchen bewirtet werden, ebenfalls bereits errichtet. Läuft alles planmäßig, werden am heutigen Mittwoch die Verkaufsbuden aufgebaut. Auch die Schausteller werden ihre Plätze beziehen. Bei den Kindern wird vor allem das Karussell auf Interesse stoßen. Schließlich muss auf dem Festgelände auch noch die „Blaulichtmeile“ untergebracht werden.
Auf ihr werden am Samstag unter dem Motto „Erlebe deine Feuerwehr“ ein Rundblick über Hirschau mit der Drehleiter, eine Fahrzeug- und Geräteschau, ein Feuerlöschtraining für jedermann und Infostände der Jugendfeuerwehr, des BRK, des THW und der Wasserwacht geboten. Zu besichtigen ist außerdem das 33 Tonnen schwere, knallgelbe Löschfahrzeug „Panther“ der US-Flughafenfeuerwehr des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr.
Die Vorstände Michael Schuminetz und Thomas Maier sind wie die Kommandanten Sebastian Jasinsky und Claus Meyer überzeugt, alles rechtzeitig in trockenen Tüchern zu haben, bevor Bürgermeister Hermann Falk am Freitag um 18.30 das dreitägige Fest mit dem Bieranstich eröffnet und um 20 Uhr der Partyabend für Jung und Alt mit der Band „high line“ beginnt.
Die Bevölkerung, so die Führungskräfte, brauche sich auch keine Sorgen um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr während der drei Festtage machen. Ständig seien die Besatzungen für das neue HLF 20 und der Drehleiter einsatzbereit. Zudem habe man Unterstützung durch die Nachbarwehren, allen voran durch die Patenwehr aus Schnaittenbach.





