Hirschau. Richtig spannend ging es zu am vergangenen Sonntag bei der 14. Hirschauer Stadtmeisterschaft im Schwimmen“. Unter dem Motto “Hirschau schwimmt” hatte dazu die Schwimmabteilung des TuS Hirschau wieder alle Freunde des Schwimmsports in das Freibad am Monte Kaolino eingeladen. . Startberechtigt waren alle, die in Hirschau ihren Wohnsitz haben, in Hirschau arbeiten oder einem örtlichen Verein angehören sowie alle Camping- und Feriengäste. Die Veranstaltung hatte sogar internationales Flair. Die Teilnehmer, die den weitesten Weg in die „Stadt der weißen Erde“ hatten, kamen aus Holland bzw. Dänemark. Der jüngste Starter war 5 Jahre alt, der älteste 79. Unter den Zuschauern konnte Abteilungsleiter Joe Gebhardt auch 2. Bürgermeister Josef Birner und Stadtrat Rudi Wild begrüßen.
Knapp zwei Stunden lang kämpften die Schwimmerinnen und Schwimmer, getreu dem olympischen Motto “Dabei sein ist alles”, in den Einzel- und Staffelkonkurrenzen um Gold, Silber und Bronze. Tagesbestzeit bei den Jungen bzw. Herren schwamm Nicolas Lukas. Er schlug über 50 Meter Freistil nach 29,18 sec. an. Er war um 17 Hundertstel schneller als der Vorjahresbeste Niklas Schenzel, ein Eigengewächs des Schwimmvereins. Bei den Damen erreichte mit Conny Ozga ein Campinggast die absolute Tagesbestzeit. Die Titelverteidigerin war über 50 Meter Freistil nach 29,75 sec. im Ziel. Überhaupt wurde die Meisterschaft wie schon im Vorjahr zu kleinen Ozga-Festspielen. Die Camper-Familie Jörg, Gisela, Conny und Julia Ozga holte sich fünf Einzelmeistertitel und gewann zudem die Gaudistaffel-Konkurrenz.
Bei den Gaudistaffeln über 3 x 50 Meter hatten die Athleten und Athletinnen nicht nur ihre Schwimmkunst, sondern auch ihre Trinkfähigkeit zu beweisen. Der folgende Staffelpartner durfte erst ins Wasser, wenn der Vorgänger nach der Zielankunft sein mit 0,1 Liter gefülltes Gefäß geleert hatte. Als schnellste Schwimmer und beste Trinker unter den zehn angetretenen Teams erwies sich das Familientrio „Hätte, hätte, Fahrradkette“. Julia, Jörg und Conny Ozga waren nach 01:45,72 min. im Ziel. Platz zwei belegte das Familien-Team „Wasserfrösche“ mit Markus, Niklas und Norbert Schenzel in der Zeit von 1:50,18 min vor dem Trio „Harnivar“ in der Besetzung Vanessa Lang, Nicole Ott und Hannah Birner (02:10,94 min). Bei den Luftmatratzenrennen über 25 Meter gingen 22 Teilnehmer an den Start. Die schnellste Zeit bei den Kindern erzielte Katharina Ott (18,16 sec.), bei den Jugendlichen Vorjahressieger Niklas Schenzel mit 17,63 sec. Schnellster erwachsener Paddler war Christian Meyer (40,59 sec.).
Dass die Veranstaltung zu einer Werbung für den Schwimmsport wurde, daran hatten die 20-köpfige Helfertruppe aus den Reihen der TuS-Schwimmer um Vorstand Joe Gebhardt maßgeblichen Anteil. Sie sorgten als Starter und Zeitnehmer für einen reibungslosen Ablauf der Wettbewerbe und ab Mittag mit Speisen und Getränken für das leibliche Wohl der Besucher.
Die Ergebnisse der Stadtmeisterschaft: Brustschwimmen: 25 Meter AK 0-6: Elias Schenzel, Emily Lippert, 50 Meter Brust AK 7-8: Samuel Lippert, Laura Meier, AK 9 -10: Cornelius Lohner, Julia Klein, AK 11-12: Nicole Ott, AK 13-14: Hannah Birner, AK 15-16: Niklas Schenzel, Vanessa Lang, AK 20-29: Nicolas Lukas, Conny Ozga, AK 40-49: Jörg Ozga, AK 50-59: Uwe Kaltwasser, AK 60-99: Peter Posten.
Freistilschwimmen: 50 Meter AK 7-8: Samuel Lippert, AK 9-10: Cornelius Lohner, Julia Klein, AK 11-12: Arthur Fink, Nina Stoiber, AK 13-14: Hannah Birner, AK 15-16: Niklas Schenzel, Vanessa Lang, AK 20-29: Nicolas Lukas, Conny Ozga, AK 40-49: Jörg Ozga, Gisela Ozga, AK 50-59: Uwe Kaltwasser, AK 60-99: Peter Posten. Gaudistaffel: „Hätte, hätte, Fahrradkette“ mit Familie Ozga. 25 Meter Luftmatratzenrennen, Kinder Altersgruppe 1: Samuel Lippert, Kinder Gruppe 2: Katharina Ott, Jugend: Niklas Schenzel, Erwachsene: Christian Meyer.





