Hirschau. „Wenn jemand eine Reise tut, dann kann er was erzählen!“ Die Kinder und Eltern des Montessori-Kinderhauses waren mit der Leiterin Maria Runge zwar nur einen Tag lang unterwegs. Der war aber so voll gepackt mit eindrucksvollen Erlebnissen, dass Klein wie Groß eine ganze Menge zu berichten haben.
Zweimal hatte man den Tagesausflug wegen ungünstiger Wetterbedingungen verschieben müssen. Beim dritten Versuch hatte St. Petrus endlich ein Einsehen mit der Montessori-Familie. Als erste Station wurde der WaldWipfelWeg in Maibrunn bei St. Englmar angesteuert, der die Wunderwelt Wald aus einer völlig anderen Perspektive, nämlich aus der luftigen Höhe von bis zu 30 Metern, erleben lässt. Auch der Naturerlebnispfad mit seinen vielen Mitmach-Stationen wurde gründlich erkundet. „Auge sei wachsam!“ hieß zwar die Devise auf dem Pfad der optischen Phänomene und durch die Höhle der Illusionen. Aber Kinder wie Erwachsene staunten trotz aller Konzentration immer wieder darüber, wie leicht sich das menschliche Auge täuschen und eine verdrehte Welt vorgaukeln lässt. Besonderen Eindruck hinterließ das bayernweit einzige „Haus am Kopf“. In diesem stand nicht nur alles Kopf, sondern auch noch verdreht und schräg. Natürlich wurde auch der große Spielplatz auf dem Gelände ausgiebig genutzt. Wenn man schon in St. Englmar ist, dann durfte ein Abstecher zur Egidi-Sommerrodelbahn und zur Achterbahn, der längsten in Bayern, nicht fehlen. Die rasanten Abfahrten begeisterten Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Gerne hätten alle das Ende dieses schönen Ausfluges noch hinausgezögert. Daheim wartete aber die Übertragung eines Fußball-EM-Spiels. Da musste man rechtzeitig zurück sein. Riesenbeifall gab es für die Busunternehmerfamilie Herrmann. Firmenchef Harald hatte sich als Fahrer und seinen Bus kostenlos zur Verfügung gestellt und allen Ausflüglern die Fahrten auf der Rodelbahn finanziert.





