(von Werner Schulz)

Wanderfreunde Hirschau: Rückblick auf den 45. Internationalen Volkswandertag

Die Hirschauer Wanderfreunde ließen bei ihrer Vorstandssitzung ihren „45. Internationalen Volkswandertag nochmals kritisch Revue passieren. Hoch erfreut nahm man die positiven Urteile der auswärtigen Wanderer über die Streckenführungen zur Kenntnis.

Wanderfreunde Hirschau: Rückblick auf den 45. Internationalen Volkswandertag

Hirschau. Am Wochenende 13./14. Juni gab sich in Hirschau eine große Schar von Wanderlustigen ein Stelldichein. Grund war der 45. Internationale Volkswandertag. Die Hirschauer Wanderfreunde nutzten eine Vorstandschaftssitzung zur Manöverkritik. Vorstand Felix Fischer freute sich über eine rundherum gelungene Veranstaltung. Er war auch zufrieden mit dem guten Besuch des Events.

Die Streckenwarte Michael Flierl und Manfred Kindzorra konnten mit konkreten Zahlen aufwarten: 666 aktive Wanderer begaben sich an den beiden Tagen auf die vier verschiedenen Strecken mit Längen von 5, 10, 15 oder 20 Kilometer. Besonders erfreulich war, dass die beiden Langstrecken von Jahr zu Jahr besser angenommen werden – ein Umstand, der für die landschaftliche Attraktivität der Strecken spricht. 23 Prozent der Teilnehmer nahmen heuer die beiden Langstrecken in Angriff. Gegenüber dem Vorjahr bedeute dies eine Steigerung um 44 Wanderer. Schriftführerin Christa Gebhardt führte das auf die Einführung der 15 Kilometer-Strecke vor drei Jahren zurück. Diese werde von anderen Vereinen so gut wie nicht angeboten, stelle aber ein ideales Bindeglied zwischen der 10- und der 20-Kilometerstrecke dar. Nicht ganz zufrieden zeigte sich Flierl mit der Teilnehmerzahl. Seiner Meinung nach wäre aufgrund des optimalen Wetters mehr drin gewesen. Der stellvertretende Vorsitzende Christian Renner regte mehr Werbung für das kommende Jahr an. Diese sei schon deshalb geboten, weil die Wanderung 2016 wieder wie 2006 und 20122 über das Gipfelplateau des Monte Kaolino führen soll.

Rolf Weber erachtete es als eine gute Entscheidung, die Preise für Speisen und Getränke auf Vorjahresniveau zu belassen. Auch Schatzmeisterin Carmen Renner war zufrieden mit der Kassenbilanz der Veranstaltung. Wie Erich Zach berichtete, sei die Streckenführung von vielen Wanderern ausdrücklich gelobt worden. Die 20 Kilometer-Strecke habe viele markante Punkte zu bieten gehabt, sei jedoch mit einem zu bewältigenden Höhenunterschied von rund 250 m konditionell äußerst anspruchsvoll gewesen. Bemerkenswert sei gewesen, dass einige Teilnehmer am Samstag eine der beiden Langstrecken bewältigten und vom Verlauf so begeistert waren, dass sie am Sonntag ein zweites Mal antraten. Vor allem die auswärtigen Wanderer freute das Hirschauer Konzept, jedes Jahr neue Streckenführungen anzubieten. Das sei bei vielen anderen Vereinen nicht selbstverständlich. Viel Anerkennung fand auch das von Josef Birner zur Überquerung eines Grabens extra gezimmerte Brückerl.

Zum Abschluss der Vorstandschaftssitzung sprach Vorstand Fischer nicht nur seinem engsten Mitarbeiterstab, sondern dem ganzen rund 50-köpfigen Helferteam seinen Dank für die Ausrichtung eines wirklich gelungen Wandertages aus. Er verband das mit der Aufforderung, nächstes Jahr wieder gemeinsam anzupacken, um den Besuchern in Hirschau ein besonderes Naturerlebnis bieten zu können und viele Menschen an diesen gesunden, sanften Sport heranzuführen.

 

Wanderverein

Für 2016 plant man, die

Wanderstrecken wie schon

2006 und 2011 über das

Gipfelplateau des Monte

Kaolino zu führen.