(von Werner Schulz)

Mit der Bibel zum Teufelsstein gewandert

Unter Führung von Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann (r.) führte die Bibelwanderung des Katholischen Frauenbundes u.a. zum Teufelsstein.

Mit der Bibel zum Teufelsstein gewandert

Hirschau. Fast gespenstisch in Mitten der Landschaft des Kreuzberges bei Vilseck liegt ein riesiger, tonnenschwerer Steinriese. Der Teufel, so die uralte Sage, habe ihn dort abgelegt. Zu diesem Stein, mit dem der Teufel eigentlich die Vilsecker Pfarrkirche zerstören wollte, führte die Bibelwanderung des Katholischen Frauenbundes. 19 Frauen machten sich mit ihrem geistlichen Beirat Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann auf den Weg. Ausgangspunkt war die Kreuzbergkirche. Mesner Christian Weiß zeigte den Frauen die Entstehungsgeschichte des Gotteshauses auf, deren erste Anfänge bis ins Jahr 1730 zurückreichen. Pfarrer Bergmann erläuterte, passend zur Kreuzbergkirche, die Bedeutung des Kreuzes im Leben der Christen. Am Teufelsstein, dessen Vertiefungen für Eindrücke der satanischen Krallen gehalten werden, ging der Geistliche auf das Böse und den Umgang damit im eigenen Leben ein. An einigen Marterln und Feldkreuzen vorbei, deren Bedeutung von Mesner Weiß erklärt wurde, ging es zum Schlusspunkt der Wanderung, der Dorfkapelle in Oberschalkenbach. Dort wurde die Wanderung mit einem Danklied beendet. Nach so viel Anstrengung hatte sich die Wandergruppe die Brotzeit im Gasthaus Härtl redlich verdient.