Burgstall. Unter Kirwakennern ist sie seit Jahren ein echter Geheimtipp - die Kirwa in der kleinen, idyllisch gelegenen Ortschaft Burgstall. Sie gehört politisch zur Stadt Hirschau, kirchlich aber zur Pfarrei Gebenbach. Vom 11. bis 13. Juli geht es im Dorf wieder richtig hoch her! Dann wird die „37. Burgstaller Kirwa“ gefeiert.
Die „Burgstaller Kirwa“ ist schon deshalb eine Kirchweih der besonderen Art, weil die Dorfgemeinschaft um ihren Ortssprecher Hans Scharl mit dem Fest traditionell ein beispielgebendes soziales Engagement verbindet. Jahr für Jahr werden mit dem Kirwaerlös karitative und soziale Einrichtungen unterstützt. Davon profitierten in der Vergangenheit u.a. der Fußballnachwuchs der DJK Gebenbach, die FFW Krondorf-Burgstall, Missionar Pater Georg Schindler, die Hirschauer Caritas-Sozialstation und die Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder. Sie alle kamen in den Genuss großzügiger Spenden, finanziert aus dem Erlös des Kirchweihfestes. Der Spendenempfänger wird von den Dorfbewohnern noch festgelegt.
Das Kirwaprogramm beginnt am Samstag (11. Juli) um 20 Uhr. Dann sorgen im Festzelt „Die Vierlinge“ für stimmungsvolle Tanzmusik. Der Festgottesdienst am Sonntag (12. Juli) wird um 9:30 Uhr an der Dorfkapelle vom Gebenbacher Pfarrvikar Christian Preitschaft zelebriert. Musikalisch gestaltet wird die Messe von der „Gebenbacher Blasmusik“. Sie umrahmt auch den anschließenden Frühschoppen. Zum Mittagessen werden Grillschmankerln wie Steaks und Bratwürstl angeboten. Das Nachmittagsprogramm beginnt um 15 Uhr mit dem Austanzen des Kirwabaumes durch die 15 Kirwapaare. Der Baum stammt aus dem Gebenbacher Kirchwald. Die Tänze wurden in den letzten Wochen unter Anleitung der älteren Kirwaburschen und -moidln einstudiert. Als Extra-Schmankerl präsentieren die Kirwaboum eine Schuhplattl-Einlage. Sie wird von Josef Richthammer vom „Neidaffer Plattlclub“ einstudiert. Anschließend sorgt die Kapelle „Pfälzer mit Kraut“ bis in die Nacht hinein für die entsprechende Stimmung, dies ohne Verstärker. Zum Kirwaausklang am Montag (13. Juli) herrscht ab Mittag buntes Kirwatreiben. Am Nachmittag gibt es Kaffee und Kuchen. Abends spielt ab 19.30 Uhr die „Zoigl-Musi“ zum Tanz auf. Letzter Höhepunkt ist gegen 22 Uhr die Verlosung des Kirwabaumes und weiterer Sachpreise. Für das leibliche Wohl der Gäste ist an allen drei Kirchweihtagen bestens gesorgt. Die Bevölkerung aus nah und fern ist herzlich eingeladen.
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Wie schon im Vorjahr werden die Kirwaboum als besonderes Tanzö-Schmankerl eine Schuhplattl-Einlage präsentieren. Einstudiert hat diese wieder der „Neidaffer Sepp“. |






