(von Werner Schulz)

Feuerwehrausflug in die Dreiflüssestadt

Unter Leitung von Vorstand Michael Schuminetz (2. Reihe, 2.v.l.) und Kommandant Sebastian Jasinsky (2. Reihe, 2.v.r.) unternahm die Freiwillige Feuerwehr vergangenes Wochenende eine Tagesfahrt in die Dreiflüssestadt Passau.

Feuerwehrausflug in die Dreiflüssestadt

Hirschau. Die niederbayerische Dreiflüssestadt Passau war am vergangenen Wochenende Ziel der diesjährigen Tagesfahrt der Hirschauer Feuerwehr. Nach der knapp dreistündigen Anreise erwartete die Fahrtteilnehmer eine Stadtführung. Eineinhalb Stunden lang erläuterten die beiden Stadtführer beim Rundgang eine Menge Wissenswertes über die Stadt am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz. Wegen dieser Lage ist die Stadt regelmäßig von Hochwasser bedroht. Während der zweitschlimmsten Flutkatastrophe in der Geschichte der Stadt im Jahr 2013 waren die Altstadt und weitere Teile des Zentrums großflächig überflutet. Die braunen Wassermassen hatten die Straßen und teilweise steilen Gassen in Kanäle verwandelt. Angesichts der architektonisch geschmackvoll gestalteten Altstadt war es nur schwer vorstellbar, dass das Wasser zum Teil bis zum ersten Stockwerk der Häuser stand. Bei der Stadtführung wurde deutlich, warum Passau der Öfteren als Venedig Bayerns bezeichnet wird. Der Einfluss italienischer Baumeister und das südlich anmutende Flair waren unverkennbar. Beeindruckend war der Blick auf die grüne Landschaft jenseits der beiden Flussufer. Im Norden wird die Stadt von der Veste Oberhaus überragt, im Süden von der Wallfahrtskirche Mariahilf. Mit der Besichtigung des Stephans-Doms, dem Amtssitz des Amberg stammenden Bischofs Dr. Stefan Oster, endete die hoch interessante Führung.

Nach einer kurzen Mittagspause erkundeten die Ausflügler die Stadt im Rahmen einer Dreiflüsse-Rundfahrt vom Wasser aus. Auch dabei erhielten die Hirschauer viele Informationen über die Flüsse und die Stadt. Auf der Heimreise wurde noch ein kurzer Abstecher nach Donaustauf zur Gedenkstätte Walhalla gemacht.