Hirschau. „Schullandheim ist super! Könnten wir nicht ein paar Tage länger bleiben?“ Restlos begeistert waren die Mädchen und Jungen der Kombiklassen 1/2 und 3/4 der Grundschule von ihrem Aufenthalt im Schullandheim Gleißenberg.
Es gibt nicht allzu viele Lehrer, die regelmäßig das Wagnis eingehen, mit ihren Schülerinnen und Schülern für einige Tage ins Schullandheim zu fahren. Das Lehrerehepaar Hildegard und Alois Feyrer sowie Förderlehrer Dieter Albrecht taten dies zum wiederholten Mal. Sie hatten für die Kinder ein vom ersten bis zum letzten Moment interessantes Programm ausgearbeitet. Ob Schatzsuche mit Geocaching oder Schnitzeljagd in der waldreichen und felsigen Umgebung des Heimes - den Kindern machte es Riesenspaß. Das galt ganz besonders für die Zirkusspiele wie das Einstudieren von Zaubertricks oder auch die Geschicklichkeitsspiele wie „Angel-Wings“ und „Diabolos“. Mit Dieter Albrecht, dem ehemaligen Direktor des „Circus Kaolini-Schlawini“, hatte man dafür einen absoluten Fachmann dabei. Auch die Musik kam nicht zum kurz. Es wurde gesungen, getanzt und Flöte gespielt. Ein absoluter Höhepunkt war das Lagerfeuer, bei dem die Kinder Stockbrot backen und Würstchen grillen durften. Zum Abschluss des gelungenen Aufenthalts gab es einen Bunten Abend. In dessen Verlauf konnten die Kinder ihre „Künste“ vorführen. Belohnt wurden sie dafür mit Urkunden und kleinen Preisen. Großes Lob spendeten die Kleinen den kulinarischen Künsten von Heimleiterin Sabine Aumüller: „Das Essen schmeckt so gut wie bei meinem Opa, und der ist Meisterkoch!“ Die drei Lehrkräfte waren beeindruckt von der Selbständigkeit und Teamfähigkeit ihrer Schützlinge. Ob beim Tischdienst oder der Zimmerordnung – die Zusammenarbeit der größeren und kleineren Kinder klappte ausgezeichnet. Das gegenseitige Helfen und Unterstützen bei allen Arbeiten, auch beim Lösen von Rätseln und Quizaufgaben, warb beispielgebend. Besonderes Lob galt den Erstklässlern, die souverän diese fünf Tage ohne Mama und Papa meisterten.





