Hirschau. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sind sehr gut ausgebildet. Den neuesten Beweis dafür lieferten am vergangenen Freitag zwei Löschgruppen. Unter den gestrengen Augen von Kreisbrandinspektor Karl Luber und Kreisbrandmeister Martin Schmidt absolvierten sie erfolgreich die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz – Variante 1“.
Unter Leitung der beiden Kommandanten Sebastian Jasinsky und Claus Meyer waren die
Feuerwehrmänner Sebastian Jasinsky, Matthias Müller, Stefan Rieck, Nico Schuminetz,
Günther Ries, Tobias Fehlner, Erwin Panzer, Johannes Erras und Markus Tomala in der ersten Gruppe sowie Claus Meyer, Felix Hiemer, Jakob Grünwald und Michael Lang in der zweiten Gruppe zwei Wochen lang intensiv auf die Prüfung vorbereitet worden. Bei der Prüfung mussten sie sowohl theoretische Kenntnisse als auch praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten unter Beweis stellen. So galt es Fragen zur Gerätekunde, zum Bereich Erste Hilfe, zum Themenkreis Gefahrgut und Hinweiszeichen richtig zu beantworten. Nach dem Anfertigen von Stichen und Knoten und deren Überprüfung sowie einigen Sonderaufgaben musste mit dem Löschaufbau begonnen werden. Der Einsatzbefehl für beide Gruppen lautete: „Brand eines Nebengebäudes, keine Menschen und Tiere in Gefahr.“ Innerhalb von 190 Sekunden mussten die Wasserentnahme aus einem Unterflurhydranten, das Verlegen von Schlauchleitungen und die Vornahme von drei Strahlrohren bewältigt, zusätzlich eine Verkehrsabsicherung aufgebaut werden. Im Anschluss an den Löschaufbau musste noch eine Saugleitung innerhalb von 100 Sekunden gekuppelt werden.
Bei der Abschlussbesprechung lobten die Prüfer Karl Luber und Martin Schmidt die saubere und in der Höchstzeit gelegene Arbeit der beiden Gruppen. Lob und Anerkennung zur bestandenen Prüfung gab es auch von Kommandant Sebastian Jasinsky und Vorstand Michael Schuminetz. Der Kommandant lud anschließend zu einer Brotzeit in die Florianstube des Feuerwehrwehrhauses ein.





