Hirschau. Zum 32. Mal wurde am Freitag die sog. „Kahlhofkirwa“ auf dem Areal zwischen den Anwesen Langhammer und Gleich gefeiert. Bei idealem Wetter geriet sie wieder zu einem durch und durch gemütlichen Bilderbuchfest. Die vor allem in den frühen Abendstunden herrschenden sommerlichen Temperaturen lockten Hunderte von Gästen auf den „Kahlhof“. Nicht wenige davon harrten ganz, ganz lange aus. Das vielköpfige Helferteam der Freiwilligen Feuerwehr kümmerte sich darum, dass sie bestens bewirtet wurden. Ob Kaffee, Kuchen, Käse, Grillgerichte oder Frischgetränke - alles wurde restlos an den Mann bzw. die Frau gebracht. Seinen besonderen Reiz hat das Fest nicht zuletzt deshalb, weil traditionell auf laute Musik verzichtet wird. So wird den Gästen ein echtes gemütliches Beisammensein ermöglicht, bei dem sie sich in normaler Lautstärke über Gott und die Welt unterhalten können.
Organisiert hatte die Kirwa, die keine Kirchweih im eigentlichen Sinn ist, zum 32. Mal Feuerwehrehrenvorstand Artur Gleich. Er war mit dabei, als 1983 bei der damals von Rosa Stoll veranstalteten „Gasslkirwa“ im „Scherben-Gassl“ einige Gäste die originelle Idee hatten, den „Gasslkirwabaum“ zum Kahlhof zu bringen. Die nicht eingelöste Wette war gleichsam die Geburtsstunde der „Kahlhofkirwa“. Für den Initiator und Organisator Artur Gleich - damals noch Feuerwehrvorstand - war von Anfang an klar, dass die Feuerwehr, insbesondere deren Nachwuchs, in den Genuss des Erlöses kommen sollte. Bei den zurückliegenden „Kahlhofkirwan“ betrug dieser schon rund 46 000 Euro. Angesichts des Hungers und des Durstes, den die vielen Festbesucher mitgebracht hatten, wird diese Summe spürbar aufgestockt werden können.





