Hundekot auf Wiesen

Vom Bayerischen Bauern Verband haben wir den unten stehenden Download erhalten.

Aus allen Teilen des Landkreises ginngen immer wieder Beschwerden von Bewirtschaftern landwirtschaftlicher Nutzflächen ein, dass sich Hundebesitzer mit ihren Hunden in der Vegetationsperiode auf diesen Flächen aufhalten. Nicht immer werden die Hinterlassenschaften der Vierbeiner in den entsprechenden Beuteln richtig entsorgt. Die Beutel landen dann oft wieder in der Natur. Oder die Hundehaufen bleiben liegen und verschmutzen so das Futter für die Tiere der Landwirte.

An alle Hundehalter im Bereich der Gemeinde Liebe Tierfreunde, Bitte begleiten Sie Ihren Hund und halten Sie ihn davon ab, sein „Geschäft“ auf Gehwegen, Kinderspielplätzen,öffentlichen Grundstücken und Grünanlagen, privaten Grundstücken, Wiesen und Äckern zu erledigen. Die Hygiene und der Schutz vor allem unserer Kinder hat Vorrang vor der Hundehaltung. Erziehen Sie Ihren Hund dazu, sein „Geschäft“ auf Ihrem eigenen Grundstück zu machen. Hier ist auch die „Entsorgung“ der Hinterlassenschaften für Sie problemloser. Es kann nicht sein, dass Hunde ihr „Geschäft“ auf fremden Grundstücken erledigen, damit der Hundekot nicht auf dem eigenen Grundstück liegt. Hundebesitzer finden es sicherlich auch nicht richtig, wenn fremde Hunde das „Geschäft“ auf ihrem Grundstück erledigen. Weiterhin bitten wir Sie, darauf zu achten, dass auch private Grundstücke, Wiesen und Äcker für den „Hundeauslauf“ nicht in Betracht kommen. Insbesondere für die Gemeindearbeiter ist es oft eine Zumutung, öffentliche Grundstücke, insbesondere Straßenbegleitgrün, zu mähen oder zu reinigen. Aber auch Privatpersonen und Landwirte haben bei der Nutzung ihrer Grundstücke häufig mit der Rücksichtslosigkeit so mancher Hundebesitzer schon Erfahrungen gemacht. Den Auslauf auf Wiesen und Feldern im Außenbereich bitten wir zu unterlassen (vgl. gesetzlicher Hinweis). Der Kot der Hunde enthält häufig Parasiten wie den Hundebandwurm, die durch das Mähwerk breitflächig verteilt werden und dann im Futtertrog der Kühe landen. Dies hat u.a. zur Folge, dass Kühe erkranken, häufiger Fehl- und Totgeburten erleiden oder die betreffenden Kühe teilweise bis zu einem dreiviertel Jahr keine Milch mehr geben. Um künftig derartige Beschwerden abzuwenden, bitten wir Sie, liebe Hundefreunde, beherzigen Sie unseren Aufruf!